10 Jahre Neuhegi Die Schwestern Ruth und Maja Weiss haben ihr ganzes Leben in Hegi verbracht. Sie erlebten die Entwicklung vom Bauerndorf zum Industriestandort und nun zur neuen Wohnzone. Wie gefällt es ihnen?

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1970 ist so einiges passiert. Die Sowjetunion und die DDR unterzeichnen den Moskauer Vertrag, vier britische Musiker gründen die Band Queen, Mariah Carey wird geboren. Und Hegi wird an die Kanalisation angeschlossen. Wobei nicht ganz Hegi. Ein Haus am Reismühleweg bekommt erst sagenhafte 31 Jahre später, 2001, den Anschluss an die Kanalisation.

Es ist das Haus von Maja und Ruth Weiss. Die beiden Schwestern, 83 und 80 Jahre alt, haben ihr ganzes Leben in diesem Haus verbracht. Sie haben den Wandel miterlebt. Vom ärmlichen Bauerndorf zum Industriestandort und schliesslich zum Wohngebiet, dem angekündigten zweiten Stadtzentrum Neuhegi.

Der Weg zum Haus der Schwestern Weiss fühlt sich an wie eine Zeitreise. Das alte Bauernhaus ist umgeben von Wohnhäusern, in direkter Nachbarschaft steht das neu gebaute Schulhaus Neuhegi. Sichtbeton, Glas, Stahl. Durch ein geschmiedetes Törli betritt man den Garten. Sonnenhut, Wicken, Astern. Ruth Weiss öffnet die Tür. «Chömet Sie ine, sind Sie so guet.» Drinnen kommt die zweite Frau Weiss dazu. Hier, in der Stube mit dem Kachelofen, ist die Zeit endgültig stehen geblieben. Der richtige Ort, um von früher zu sprechen. Also, was war Hegi früher für ein Ort?

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Bild: Marc Dahinden